Abgeschickt von Dietmar Herrmann am 06 Maerz, 2007 um 14:03:52
Mehr als fünf Jahre nach der Schließung des Spreeparks gibt es für das Gelände immer noch keine Perspektiven. Freizeitparkbetreiber, die an dem Spreepark interessiert waren, sind schon längst wieder abgesprungen. Neue Angebote gibt es nicht. Die Fahrgeschäfte rosten vor sich hin. Das historische Eierhäuschen, das nicht aus der Insolvenzmasse herausgelöst werden kann, verfällt immer weiter. Die Idee einiger junger Leute der Permakultur-Akademie in Huntlosen, den Spreepark ökologisch zu entwickeln dürfte nicht wirklich eine Perspektive für das Gelände darstellen. Die Deutsche Bank, als Hauptgläubiger, hat nämlich in der Vergangenheit keine Bereitschaft gezeigt auf ihre Forderungen zu verzichten. So kommt nur ein finanzkräftiger Investor als Nutzer des Geländes in Betracht. Bezirk und Senat bevorzugen immer noch die Nutzung des Geländes als Freizeitpark. Einerseits stößt dies bei Anwohnern und Naturschützern wegen der Auswirkungen auf den Plänterwald nicht auf Gegenliebe. Andererseits hat sich nach mehr als fünf Jahren immer noch kein Freizeitparkbetreiber gefunden, der hier zu Investitionen bereit wäre. Aber welche Alternativen gibt es für das Gelände ? Möglich wäre eine schonende, ökologische Bebauung des Geländes mit hochwertigen Stadtvillen unter gleichzeitiger Wiederaufforstung des nicht zu Bebauungszwecken benötigten Geländes. Für citynahen Wohnraum im Wald und am Wasser wären sicherlich Höchstpreise erzielbar. Hierzu wäre aber eine Änderung des Flächennutzungsplan erforderlich.
Wer hat noch Ideen für eine Nutzung des Spreeparkgeländes ?